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17. Oktober 2017

Klimaschutz-Show: Volles Haus in Staufen

Zum Abschluss der Kulturwoche in Staufen/Breisgau gab‘s gestern Abend nochmal „volles Haus“. Der Arbeitskreis Klimaschutz Staufen hatte zur „Klimaschutz-Show“ ins historische Spiegelzelt eingeladen, um sein 10jähriges Jubiläum zu feiern. Partner der Veranstaltung waren das Programm „Zukunft Altbau“ des Landes Baden-Württemberg sowie die Modernisierungsoffensive.

Die Jubiläumsfeier wurde zugleich auch eine Abschiedsfeier. Denn es ging auch darum, Abschied zu nehmen von hohen Heizkosten, von überholten Mobilitätskonzepten und von energieverschwendenden Wohnformen – unterm Strich hieß es Abschied nehmen von den Klimakillern Öl und Gas. „Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt und die letzte, die ein unkontrolliertes Ansteigen der Temperatur noch verhindern kann“: Dieses Zitat aus dem Grußwort von Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller, das vom Staufener Bürgermeister Michael Benitz vorgelesen wurde, brachte es auf den Punkt. Jochen Fischer von den Stadtwerken Müllheim-Staufen gab dann auch gleich einen konkreten Einblick in die aktive Arbeit eines fortschrittlichen Energieversorgers und betonte, dass mit der Möglichkeit des Speicherns von Photovoltaik-Strom ein wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz gegangen werden kann.

Im Anschluss berichteten Michael Sellner und Friedrich Merkle über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in den Klimaschutz-Arbeitskreisen Staufen und Bad Krozingen. Insgesamt wurden an dem gleichermaßen informativen wie unterhaltsamen Info-Abend Begriffe wie „ökologischer Fußabdruck“ oder „hydraulischer Abgleich“ erläutert und es wurden die gängigen Energiespar-Irrtümer ausgeräumt. Und zwar so, dass man es sich merken kann: So werden die Gäste des gestrigen Abends sicherlich das inzwischen schon fast kultige Zuschauerspiel zur atmenden Wand nie mehr vergessen.

Dann das kurzweilige Interview zum Thema „Dein Haus ist Deine beste Aktie“ mit Stefan Schwab von der Zimmerei Röhl aus Neuenburg und dem Dämmstoff-Experten Patric Schneider von Knauf Aquapanel. Sie sprachen wichtige Themen von der sturmgesicherten Dacheindeckung bis zur Innendämmung an, mit der man das Raumklima positiv beeinflussen kann – sogar bei Fachwerkhäusern.

Zum Abschluss des Bühnenprogramms gab es noch einen spannenden Einblick in mögliche Finanzierungsansätze: Viele Hauseigentümer wissen noch immer nicht, dass es über 6.000 Förderprogramme mit Zuschüssen – teilweise in fünfstelliger Höhe – gibt. Die nächsten Info-Abende der Modernisierungsoffensive sind am kommenden Donnerstag (19.10.) in Groß Kreutz bei Potsdam und in der kommenden Woche am Dienstag (24.10.) in Oestrich-Winkel bei Wiesbaden.

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